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Mehrkämpfer belohnen sich

07. 07. 2024

Auf der Reiseroute durch die Stadien der Region ging es diesmal für 4 Mehrkämpfer der Leichtathletik-Abteilung in den schönen Westerwald nach Hachenburg.

Und wie es heißt, lohnt sich die weiteste Reise für so manche Dinge. Dies kann diesmal bestätigt werden.

Nach den verpassten Podiumsplätze mit drei 4. Plätzen eine Woche zuvor in Konz, ging es jetzt um Meisterehren im Bereich Block. Fast mit identischem Team, nur das statt Julian Kunz sein Bruder Robin am Start war.

Der vertrat aber seinen Bruder meisterhaft, im wahrsten Sinne des Wortes. Julian hatte im vergangenen Jahr einen dritten Rang im Block Spring/Sprung erreicht. Robin gelang es den Titel des Rheinlandmeisters zu ergattern.

1732 Punkte reichten zum Titelgewinn im Block Lauf.

Benjamin Mönch ging ebenfalls im Block Lauf an den Start, In Konz musste er nach dem Weitsprung abbrechen. Diesmal hielt die Hüfte und er zog alle 5 Disziplinen durch. Mit 30 Meter im Ballwurf und 11,83 Sekunden über 60 Meter Hürden erzielte er 2 neue persönliche Bestleistungen. Am Ende standen 1702 Punkte. An Wahlabenden heißt es dann immer: Ein Plus von 218 Punkten gegenüber dem Vorjahr. Das bedeutete einen sehr guter 5.Platz.

Jennifer Muxfeld ging diesmal im Bereich Wurf an den Start. Hier war der Trainer sehr gespannt, wie sie den Wettkampf in Konz mit 4 PB und einer anstrengenden Sportwoche in der Schule performen würden. Und bis zum Diskus entwickelte sich ein spannender Wettkampf mit ihrer PK-Freundin Alina Hahn von der LG Idar-Oberstein.

Über die 60 Meter Hürden konnte sich Alina einen Vorsprung erlaufen. Mit 11,13 Sekunden stellte Jennifer aber eine PB auf und übernahm in der Vereinsbestenliste die Spitze.

Im Kugelstoßen hatte Jennifer dann knapp die Nase vorne. Mit 8,81 Meter stieß sie eine weitere PB. Ihre bisherige Marke lag bei 8,31 Meter,

Im Weitsprung lag Jennifer mit 4,58 Meter nur 3 Zentimeter unter PB. Alina gelang ein Sprung auf 4,60 Meter.

Den Vergleich im „Käfig“ sollte dann aber Alina für sich entscheiden. Trotz guten Würfen im Training kam Jennifer bei ihren allerersten Diskuswürfen im Wettkampf nicht klar. Hier standen am Ende „nur“ 16,09 Meter. Über 5 Meter weniger als Alina.

Im abschließenden 75 Meter Sprint hatte sich Jennifer wieder gefangen, bestätigte ihre tolle Form und lief eine Woche nach PB in Konz noch einmal schneller. Die Uhr stoppte bei 10,47 Sekunden und damit 7 Hundertstel vor Alina.

Damit durfte sich Alina über den Rheinlandmeistertitel freuen und Jennifer über einen tollen zweiten Platz. Mit 2218 Punkten blieb sie nur 32 Punkte unter der Quali für den TFG-Kader. 

Ebenfalls an die Startlinie ging auch Andrik Hering nach seinem Neunkampf in Konz. Mit Noah Seibel von der LG Rhein-Wied war aber ein sehr starker Gegner gemeldet im Bereich Wurf. Noah beschränkte sich aber auf Kugel und Diskus.

Somit musste sich Andrik, wie eine Woche zuvor, mit Jona Carstens auseinandersetzen.

Zunächst ging es durch den Hürdenwald. Die ersten beiden Hürden liefen super, dann ging der Rhythmus dahin. Sicht- und hörbar für alle im Stadion. Also scheinbar kein guter Start in die 5 Disziplinen.

Wärend des Diskuswurfes dann das Ergebnis der Hürden. Trotz des „katastrophales“ Laufes eine 14,26. Sekunden. 2 Zehntel besser als in der Vorwoche. Das gab Schub und auch direkt eine PB im Diskus (24,35)

Vom „Käfig“ ging es in den Kugelstoßring. Mit 10,19 Meter lief es auch hier sehr ordentlich. Nun lag er bereits vor Jona.

Nun kam die „Wackeldisziplin“ Weitsprung. In dieser Saison oft nur mit einem gültigen Versuch, diesmal drei saubere Sprünge. Mit 4,71 Meter auch nur 2 Zentimeter unter PB.

Jetzt standen nur noch die 100 Meter an. Wie immer kam Andrik gut aus den Blöcken. Im Ziel blieb die Uhr bei 12,85 Sekunden stehen. Und wo vor rund 3,5 Stunden purer Frust herrschte, gab es großen Jubel und Freude. Drei persönliche Bestleistungen und der Titel im Bereich Wurf standen fest.

Somit gingen diesmal 2 Titel, eine Vizemeisterschaft und ein 5. Platz in den Hunsrück. Wobei betont werden muss, diese guten Platzierungen werden gerne mitgenommen, aber die persönliche Entwicklung der Athleten, das faire miteinander mit den Sportlern und den Trainer stehen im Vordergrund. Das ist das was die Leichtathletik gegenüber so mancher anderen Sportart ausmacht.

 

 

 

 

Bild zur Meldung: Mehrkämpfer belohnen sich

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RM Block Hachenburg (07. 07. 2024)

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