TuS wird nachhaltiger
„Der TuS wird grüner“. Dies ist keine politische Aussage, sondern das Motto welches sich der Vorstand für die nächsten Jahre auf die Vereinsfahne geschrieben hat. Eine Taskforce arbeitet seit einem Jahr intensiv an Ideen und Möglichkeit den CO2 Abdruck zu minimieren und nachhaltig zu agieren.
In enger Zusammenarbeit mit dem Landessportbund und dem Umweltministerium wurden Potenziale ermittelt. Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten wurden auch bei einem Besuch in Berlin, beim FC Internationale Berlin 1980 e.V. gesammelt
Zunächst wurde der Ist-Zustand ermittelt.
Daraus wurden dann die Alternativen und die Umsetzbarkeit evaluiert.
Erste Maßnahmen konnten bereits nach kurzer Zeit getroffen werden.
Zunächst wurde ein kleines Balkonkraftwerk auf dem Dach des Kühlcontainers errichtet.
Ebenso wird seit neustem auf die Personalisierung von Trikots und Sportbekleidung verzichtet. Das hat vor allem im Jugendbereich den Vorteil, dass Kleidung weitergegeben werden kann. Zukünftig soll im Bereich Bekleidung und Ausrüstung auf Nachhaltigkeit und fair gehandelte Produkte geachtet werden.
Ein Themenblock war und ist die Mobilität. Unter anderem ist in Planung die Anschaffung einen Vereinsbuses. Des Weiteren werden 20 e-Bike zur Verfügung gestellt um günstig ins Training bzw. zu den Wettkämpfen zu kommen.
Der Clou wird aber die neue Photovoltaikanlage sein, die spätestens 2027 in Betrieb genommen werden soll.
Diese wird die Erste ihrer Art sein, da sie über dem Spielfeld des Waldstadion montiert wird. Hierzu musste zunächst eine Machbarkeitsstudie erstellt werden. Hierbei mussten verschiedene Details berücksichtigt werden. Bodenbeschaffung, Speichermöglichkeiten, Ballflughöhe etc.
Mit der Firma Ökolandbau konnte jemand gewonnen werden, der bereits Erfahrung mit der Überbauung von landwirtschaftlichen Flächen hat. Dennoch ist auch für sie das Projekt Neuland.
Die Vorteile liegen aber klar auf der Hand. Die Anlage kann rund 200 Haushalte mit Strom versorgen. Im Hochsommer bietet sie Schatten und das Kondenswasser berieselt den Rasen, womit wiederrum der Wasserknappheit der letzten Jahre getrotzt wird.
Auch die Trainer der SG sehen das Projekt positiv: „Die Anlage beeinflusst unsere Spielweise nicht, da wir ein schnelles Kurzpassspiel bevorzugen und nicht mit hohen Bällen agieren“.
Somit geht der TuS einen innovativen Weg und der Bau wird sicherlich für Aufmerksamkeit sorgen.
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